Lichtfehler im Büro: Warum falsche Beleuchtung Ihre Mitarbeiter schleichend ermüdet.
Die 4 häufigsten Beleuchtungsfehler
Falsches Licht mindert die Konzentration und fördert Ermüdung. Optimieren Sie Ihre Arbeitsumgebung durch das Vermeiden dieser typischen Fehlerquellen.
Zu geringe Beleuchtungsstärke
Viele Arbeitsplätze erreichen nicht die normgerechten 500 Lux für Schreibaufgaben oder 750 Lux für technisches Zeichnen. Die Folge: Das Gehirn muss mehr Energie für die visuelle Verarbeitung aufwenden, was die Konzentration rapide sinken lässt.
Punktuelle Blendung & Reflexionen
Leuchten, die zu niedrig oder falsch positioniert sind, erzeugen punktuell hohe Helligkeit. Diese Blendungen führen zu einer unbewussten Abwehrhaltung des Körpers und fördern die Ermüdung der Augen.
Ignorieren des biologischen Alters
Mit zunehmendem Alter sinkt die Sehleistung, während die Blendempfindlichkeit steigt. Ein „Standard-Licht“ für alle Mitarbeiter wird den individuellen Bedürfnissen der Belegschaft oft nicht gerecht.
Fehlender Blauanteil am Vormittag
Der blaue Lichtanteil ist verantwortlich für die Wachheit. Fehlt dieser Anteil in der künstlichen Beleuchtung, bleibt der „Wachmacher-Effekt“ aus, und das Team verharrt im „Dämmerungsmodus“.
Vom Lichtmangel zur Performance-Zone: So korrigieren wir Ihre Beleuchtung.
Basierend auf den Erkenntnissen der Arbeitswissenschaft (ASR A3.4 & DIN EN 12464-1) setzen wir bei Schandert auf eine ganzheitliche Korrektur:
Gleichmäßige Ausleuchtung
Wir sorgen dafür, dass die Arbeitsfläche homogen beleuchtet wird, um Schattenbildung und starke Kontraste zu vermeiden. Dies entlastet das Auge und verhindert vorzeitige Ermüdung durch ständige Akkommodationsleistungen.
Teilflächenbezogene Beleuchtung
Für besondere Sehaufgaben oder ältere Mitarbeiter integrieren wir zusätzliche, individuell regelbare Lichtquellen. So schaffen wir eine zonierte Beleuchtung, die exakt dort wirkt, wo höchste Präzision gefragt ist.
Human Centric Lighting
Wir nutzen Lichtfarben, die sich am natürlichen Tagesverlauf orientieren, um die Konzentration und das Wohlbefinden aktiv zu fördern. Durch die biologische Wirksamkeit des Lichts stabilisieren wir den Biorhythmus Ihres Teams.
Licht am Arbeitsplatz: Mindestbeleuchtungsstärken nach Norm
Gesetzliche Grundlagen & Biologische Wirkung
DIN EN 12464-1 & ASR A3.4
Diese Normen regeln die Mindestanforderungen an die künstliche Beleuchtung in Arbeitsstätten für Sehkomfort und Leistungsfähigkeit.
Einfluss auf Konzentration & Gesundheit
Licht steuert die „innere Uhr“ und beeinflusst Herzfrequenz, Wachheit und das allgemeine Wohlbefinden maßgeblich.
Faktor Alter berücksichtigen
Ältere Beschäftigte benötigen oft höhere Beleuchtungsstärken aufgrund sinkender Sehleistung und steigender Blendempfindlichkeit.
Orientierung vs. Präzision
Während Flure lediglich Orientierung bieten, erfordern Detailarbeiten eine deutlich höhere Lichtintensität.
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Kathrin Schandert
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